Projekt

LOST IN ADMINISTRATION ist ein Forschungsprojekt der UNIVERSITÄT SALZBURG, welches die Geschichte jener Personen erforscht, die in der Nachkriegszeit als Kinder afroamerikanischer Besatzungssoldaten und österreichischer Frauen geboren wurden. Während viele dieser – zwischen 1946 und 1956 geborenen – Kinder bei der leiblichen Mutter, bei den Großeltern bzw. in österreichischen Pflege- bzw. Adoptivfamilien aufwuchsen, gelangte ein großer Teil von ihnen durch Auslandsadoptionen in die USA.

Im Projekt LOST IN ADMINISTRATION liegt ein besonderer Fokus auf der Dokumentation der Lebensgeschichten von Betroffenen in Österreich und in den USA. Darüberhinausgehend wird in dem Projekt die Rolle, die österreichische Behörden (Sozialämter, Jugendämter, etc.) und die amerikanische Militärverwaltung im Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen spielten, sowie die Umstände unter denen die Adoptionen in die USA zustande kamen, untersucht. Die nationalen und internationalen rechtlichen sowie politischen Rahmenbedingungen sind ebenso Teil des Forschungsprojektes, wie die Untersuchung gesellschaftlicher und medialer Reaktionen dieser Zeit.

Das Projekt wird vom ZUKUNFTSFONDS DER REPUBLIK ÖSTERREICH finanziert.

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